Besuch im Festspielhaus Hellerau

Das Europäische Zentrum für Künste Hellerau (EZKH) mit Sitz im Areal des Festspielhauses Hellerau ist Zentrum des zeitgenössischen Tanzes in Dresden und die größte Kultureinrichtung im Dresdner Norden. Die aktuelle Finanzsituation der Stadt Dresden stellt das EZKH vor besondere Herausforderungen.

Bei einem Besuch vor Ort konnte Christian Hartmann heute nicht nur einen Eindruck von den Räumlichkeiten im neuen Ostflügel bekommen, sondern tauschte sich im Anschluss mit Intendantin Carena Schlewitt und Martin Heering, kaufmännischer Direktor, über die aktuellen Herausforderungen für das EZKH aus.

Der Ostflügel des Areals wurde in den vergangenen Jahren aufwendig saniert, mehr als 14 Mio. Euro wurden hier verbaut, darunter 2 Mio. Euro aus sogenannten PMO-Mitteln (Vermögen der ehemaligen DDR-Parteien und Massenorganisationen) sowie 5 Mio. Euro aus Bundes- und Landesfördermitteln. Das Gebäude soll künftig vier Funktionen erfüllen: Es ist Probebühne und Kleiner Saal (hier können kleinere Produktionen aufgeführt werden mit bis zu 120 Personen Publikum). Es ist Künstlerresidenz, denn im Haus befinden sich wie bereits im Westflügel gegenüber, mehrere Apartments für Künstler. Nicht zuletzt soll es im Haus künftig eine Gastronomie geben, die Ausschreibung für die Betreibung läuft derzeit.

Herausfordernd ist insbesondere die Finanzlage. Nicht nur im Doppelhaushalt der Landeshauptstadt sind geringere Sachkostenzuschüsse geplant. Auf Bundesebene steht für 2025 die gesamte Finanzierung für das Bündnis internationaler Produktionshäuser infrage.

Hellerau ist mit seiner Geschichte ein fester Bestandteil des kulturellen Erbes der Landeshauptstadt Dresden. Diesen gilt es zu bewahren und stetig weiterzuentwickeln.

Christian Hartmann: "Ich bedaure, dass der Antrag als Weltkulturerbe für die Gartenstadt Hellerau abgelehnt wurde. Dies hätte auch das Festspielhaus als Ort des gesellschaftlichen Lebens im Stadtteil verankern können. Es braucht nun umso mehr einen Fokus auf die Produktionshäuser, hier will ich gern meine Kontakte in die Bundestagsfraktion nutzen."

 

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